HOT YOGA SERIE
Hot Yoga ist eine festgelegte Serie aus 26 Körperhaltungen und 2 Atemübungen, die in einem auf etwa 38 °C erwärmten Raum praktiziert wird.
Die Wärme unterstützt den Körper dabei, die Muskulatur schneller zu entspannen, die Faszien geschmeidiger zu machen und die Durchblutung zu verbessern. Dadurch kann der Körper sicherer in die Haltungen gehen und Beweglichkeit aufbauen.
Die strukturierte Abfolge der Serie folgt einer klaren Intelligenz: Jede Haltung bereitet die nächste vor, kräftigt gezielt Muskeln, mobilisiert Gelenke und bringt das Nervensystem immer wieder zurück in Balance. Kraft, Beweglichkeit, Gleichgewicht und Konzentration werden gleichermaßen angesprochen.
Durch die Kombination aus Hitze, Atmung und präziser Ausrichtung entsteht eine intensive körperliche und mentale Praxis.
Der Körper beginnt zu entgiften und der Kreislauf wird angeregt.
Hot Yoga ist nicht nur ein körperliches Training. Es ist eine Praxis der Selbstbegegnung. Du lernst, präsent zu bleiben, bewusst zu atmen und deinem Körper zuzuhören.
Jede Haltung bietet dabei ihre eigene Wirkung auf Muskeln, Organe, Nervensystem und Geist, die wir dir hier näher vorstellen wolllen.

PRANAYAMA
"Prana" ist ein Ausdruck für die Lebensenergie. "Ayama" kann als "kontrollieren" oder auch als "erweitern" übersetzt werden. Somit bezeichnet der Begriff "Pranayama" die bewusste Lenkung und Erweiterung deiner Lebensenergie.
BENEFITS
Vergrößert das Lungenvolumen
Durch die bewusste, vollständige Expansion des Brustkorbs lernst du wieder dreidimensional zu atmen. Die Rippen bewegen sich nach vorne, zur Seite und nach hinten. Bereiche der Lunge, die im Alltag oft unterversorgt bleiben, werden aktiviert. Das verbessert langfristig deine Atemkapazität und deine Belastbarkeit.
Stärkung der Atemmuskulatur
Besonders das Zwerchfell, unser wichtigster Atemmuskel, wird gezielt trainiert. Auch die Zwischenrippenmuskeln werden kräftiger und elastischer. Eine starke Atemmuskulatur bedeutet: tiefere Atmung, bessere Sauerstoffaufnahme und mehr Stabilität von innen heraus.
HALBER MOND
BENEFITS
Wirkt auf das gesamte Skelett- und Kreislaufsystem:
Die Seitdehnung mobilisiert Wirbelsäule, Rippen und Gelenke, während die aufrechte Haltung das Herz-Kreislauf-System aktiviert.
Öffnet die Schultergelenke und hilft bei Schultersteife:
Durch das Überkopfstrecken und Zusammenbringen der Hände werden Schultergelenke, Brust- und Schultermuskeln mobilisiert. Das wirkt lösend bei Verspannungen und fördert Beweglichkeit.
Reduziert oder beseitigt Schmerzen im unteren Rücken:
Die gleichmäßige seitliche Verlängerung der Wirbelsäule entlastet verspannte Muskeln im Lendenbereich und stärkt die tiefe Rumpfmuskulatur, sofern der untere Rücken lang gehalten wird.
Verbessert und stärkt jeden Muskel der Körpermitte:
Core-Muskeln (Bauch- und Rückenmuskeln) arbeiten aktiv, um die Mittelachse zu stabilisieren. Dadurch wird die gesamte Rumpfstabilität verbessert.


RÜCKBEUGE
BENEFITS
Unsere Wirbelsäule ist darauf ausgelegt, sich sowohl nach vorne als auch nach hinten zu beugen. Im Alltag machen wir jedoch kaum Gebrauch von diesem natürlichen Bewegungsspielraum. Rückbeugen sind wesentliche Gegenpole zu unserer vorwärtsgebeugten Lebensweise.
Öffnung der Vorderseite:
Brust, Bauch und Hüftbeuger werden intensiv gedehnt. Das verbessert die Haltung, besonders bei Menschen mit viel Sitzarbeit oder Rundrücken.
Stärkung der Rückenmuskulatur:
Tief liegende Haltemuskeln der Wirbelsäule sowie Gesäßmuskeln werden aktiviert. Das sorgt für Stabilität und schützt vor Rückenschmerzen.
Herz- und Lungenraum erweitern:
Der Brustkorb öffnet sich, das Atemvolumen steigt, die Sauerstoffaufnahme verbessert sich.
Stimulation der Organe:
Bauch- und Verdauungsorgane werden gedehnt, die Durchblutung gefördert und die Funktion angeregt.
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